Dienstag, 5. Juli 2005

Die 50plus-Generation in der Anzeigenwerbung

Übertrag von News from mcc consulting

via w&v-Studiennewsletter vom 28-April-2005

Die DDA Studie:
Die 50plus-Generation in der Anzeigenwerbung

Heute sind in Deutschland 30 Millionen Menschen über 50 Jahre - Tendenz steigend. Dennoch findet die so genannte 50plus Generation in der Werbung kaum statt. Die Deutsche Direktmarketing Akademie (DDA) Berlin hat in ihrer Studie "Die 50plus Generation in der Anzeigenwerbung" herausgefunden, dass lediglich 15 Prozent aller untersuchten Anzeigen irgend einen Bezug zum Thema 50plus hat. Und das obwohl für die DDA Studie explizit als Basis solche Zeitschriften herangezogen wurden, die laut Allensbacher Werbeträger Analyse (AWA) 2004 einen überdurchschnittlich hohen 50plus-Leserstamm aufweisen.

Im Studienarchiv von w&v-online gibt es folgende Charts:

- Anteil der Anzeigen mit 50plus-Elementen
- Werbeaktivität im 50plus-Markt nach Branchen
- Response-Elemente in 50plus-Anzeigen
- Stilmittel der Ansprache von Mitgliedern der 50plus-Generation
- Typologie-Varianten in 50plus-Anzeigen

Hier geht's zum w&v Studienarchiv.

Den vollständigen Berichtsband gibt es für Euro 32, 00 (plus MwSt.) bei der DDA. [Link entfernt]

Anmerkung:die DDA Homepage ist zur Zeit im Umbruch

Sonntag, 3. Juli 2005

Verheugen: 'Ein Problem weniger'

Laut Focus Online (3. Juli 2005) kommentierte Günter Verheugen, 61, 'unser' EU-Kommissar in Brüssel, das Argument des EU-Umweltkommissars Stavros Dimas,

'allein die Feinstaubbelastung koste viele ältere Menschen das Leben' mit: da haben wir dann 'ein Problem weniger'.

Mit ihren eigenen Worten Herr Verheugen: „unakzeptabel“!

Unakzeptabel, nicht die strengeren Auflagen für den Straßenverkehr und Schwerindustrie, die Junge und Alte schützen soll, sondern Sie und ihr mit diese Aussage dokumentierter Problemlösungsansatz.

Mittwoch, 22. Juni 2005

Old. Smart. Productive.

Surprise! The graying of the workforce is better news than you think

das Titelthema der neuen Ausgabe von BusinessWeek June 27, 2005

Mittwoch, 25. Mai 2005

Studie 'Die 50plus Generation in der Anzeigenwerbung' (II)

Studie 'Die 50plus Generation in der Anzeigenwerbung' (II)

(Nachtrag zur Diskussion)

Die 50plus-Generation in der Anzeigenwerbung wurde vom DDA durchgeführt und zwar bereits zum 4. Mal. Ich habe weder die Methodenbeschreibung gelesen und ich kenne weder die verwendeten Definitionen, noch kenne ich die gesamten Ergebnisse (via wuv).

Link zur Studie auf DDA-berlin.de (Nachtrag: funktioniert nicht mehr)

Ich kenne den Katalog der '50plus-Elementen' die in dieser Studie verwendet wurden nicht. Ich weiß nicht wie eng oder wie weit '50plus-Elementen' gefasst sind und was ausgewertet wurde. Eine Nachfrage beim Studienleiter am DDA blieb unbeantwortet.

Aber unbestritten man braucht eine solche Liste, um zu zählen und über die Inhalte soll/kann/muss lässt sich natürlich trefflich streiten.

Wenn ich eine solche Studie durchführen würde ich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) u.a. aufnehmen

50+ Menschen und Gesichter
50+ in natürliche Lebensituationen
50+ Menschen in einer inter-generationen Situation
„Anteiliger Ansatz“ von 50+ für fast alle Lebensbereiche
Die verwendete Sprache, Begriffe, Bilder und Symbole
Lebensumstände von / mit 50+
Storys erzählt aus der Sicht der 50+
Typologien, Storys die 50 + "besetzt" ist

Im Weiteren denke ich wäre es ganz wichtig, im Sinne einer qualitativen Studie herauszufinden, wie die 50+ zu einer solchen Einteilung in "Altersgruppen / Generation" stehen, versus Interessen, Sex, Familie/Freundeskreis, Netzwerk usw. einstellungsmäßig, in den Erwartungen und im Erleben ..

Um ein paar Beispiele zu nennen:
Mich regt es tierisch auf (und ein paar andere sicherlich auch) wenn 50 Plus mit Menschen am Rande der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, deren Leben man, großzügig wie wir nun einmal sind (solange es nicht übermäßig ins Geld und den Lebensstandard beeinträchtigt) mit Pillen, Pasten Windeln und Schönheitschirurgen noch etwas verlängern kann. Wir denken alle in Bildern und die müssen die Lebenswirklich um uns herum darstellen, erlebbar machen. Werbung hat da auch einen "erzieherischen" Auftrag.

Natürlich wäre auch dies Werbung mit 50plus Elementen, aber nicht die, von der wir mehr brauchen!

In meiner Startzeit als junger Marketing-Mensch habe ich einmal versucht die Werbung für Küchen zu verändern (für Alno von 1972 – 1975 und nicht ohne Erfolg). Wir haben die Küche nicht mehr als "Wohnungseinrichtung" oder als Möbel mit stolzer, dienender Hausfrau gezeigt, sondern "Storys" gedreht, in denen Lebenssituationen nacherzählt wurden (z.B. die berufstätige Frau und der Sohn (sorry:) in der Küche, die Freundinnen in der Küche, die Schwiegermutter zu Besuch, die emanzipierte / efrau-ziperte Familie in Küche usw., sorry das war Anfang der 70er Jahre).

Ich denke, dass jedenfalls in der Werbung und in den Medien, das Disposition Altersgruppe keine so große Rolle spielt und auch nicht spielen sollte, wichtiger sind die Interessen und Einstellungen ... die Anpassungen an "altersbedingte" Vorgaben und Einschränkungen sollten "soft" berücksichtigt werden. D. h. ich brauche keinen BMW für alte Leute, aber der Einstieg könnte gerne etwas komfortabler sein. Ich brauche keinen Supermarkt für Alte, Blinde und Lahme aber gegen lesebare Preisschilder ist nichts einzuwenden, ich brauche keine Super-Nanny für Alte, aber die Bestellungen im Internet oder Telefon und die Hotlines sollte nicht an ein Informatikstudium gebunden sein.

Donnerstag, 28. April 2005

Neue Studie: DDA - Die 50plus-Generation in der Anzeigenwerbung

via w&v-Studiennewsletter vom 28.04.2005

Heute sind in Deutschland 30 Millionen Menschen über 50 Jahre - Tendenz steigend. Dennoch findet die so genannte 50plus Generation in der Werbung kaum statt. Die Deutsche Direktmarketing Akademie (DDA) Berlin hat in ihrer Studie "Die 50plus Generation in der Anzeigenwerbung" herausgefunden, dass lediglich 15 Prozent aller untersuchten Anzeigen irgendeinen Bezug zum Thema 50plus hat. Und das obwohl für die Studie explizit als Zeitschriften-Basis solche Titel herangezogen wurden, die laut Allensbacher Werbeträger Analyse (AWA) 2004 einen überdurchschnittlich hohen 50plus-Leserstamm aufweisen.

Im Studienarchiv von w&v-online gibt es folgende Charts:

- Anteil der Anzeigen mit 50plus-Elementen
- Werbeaktivität im 50plus-Markt nach Branchen
- Response-Elemente in 50plus-Anzeigen
- Stilmittel der Ansprache von Mitgliedern der 50plus-Generation
- Typologie-Varianten in 50plus-Anzeigen

Hier geht's zur Studie auf wuv

Die vollständige Studie gibt es für Euro 32, 00 (plus MwSt.) bei der Deutsche Direktmarketing Akademie Berlin (DDA).

Mittwoch, 6. April 2005

ECON: Es geht nur mit gesunden und dynamischen 'Alten'

Das börsenblatt berichtet im Newsletter vom 05.04.2005:

Econ startet Reihe für Generation 50 plus

Herausgeber ist der 'Fitnesspapst' Ulrich Strunz

Die ersten sechs Titel der neuen Reihe Forever Young aus dem Econ Verlag befassen sich mit Ernährung, Bewegung, Gedächtnistraining, Stressabbau und Schönheitschirurgie. Die Autoren sind Gesundheitsexperten, Präventivmediziner, Ernährungswissenschaftler und Sportwisschschaftler.

In der Mitteilung heißt es:
"Während Frank Schirrmachers Buch 'Das Methusalem-Komplott' die gesellschaftliche Brisanz der Altersproblematik aufgezeigt hat, ... (und der folgende Satz gefällt mir besonders gut!) ... geht Econ mit der neuen Reihe Forever Young als erster Verlag an die praktische Umsetzung: Die Gesellschaft wird am erfolgreichsten sein, die das Alter schöpferisch machen kann - und das geht nur mit gesunden und dynamischen 'Alten'", so Econs ..."

So, so lieber Econ, und wer kümmert sich um die Entsorgung des Rests?

P.S.
Die Tippfehler sind aus dem Orginal übernommen ...

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