Sonntag, 1. August 2010

Neuerscheinung: Jahrbuch Senioren-Marketing 2010/2011

Herausgeber sind (auch im 4. Jahrgang) die Gründer und Inhaber des Meyer-Hentschel Instituts, Saarbrücken, Dr. Hanne Meyer-Hentschel und Dr. Gundolf Meyer-Hentschel. Diese beschäftigen sich schon seit 1985 mit den Bedürfnissen, Wünschen und Verhaltensweisen älterer Kunden und gelten als Mitbegründer des Seniorenmarketings in Europa.

Im Jahrbuch Seniorenmarketing 2010/2011 findet der Leser jede Menge Informationen, Tipps und Beispielen für einen erfolgreichen Weg in ein von den Herausgebern und dem dfv *) ausgerufenen Age of Details. Die Themensammlung des Jahrbuchs reichen von Altersbildern und Marktsegmentierung über die Beispiele erfolgreicher Ansprachen älterer Kunden in der Werbung und auf Messen bis hin zu Strategien für Einzelhandel, Möbelindustrie, Tourismus, Kommunen und die Überlegungen über Zukunft der Altenheime.

*) Der Deutsche Fachverlag bringt das Jahrbuch im Rahmen seiner Reihe EditionHorizont heraus (bietet es aber auf horizont.net selbst nicht an).



342 Seiten, mit zahlreichen Grafiken, Abbildungen und Tabellen
EUR 98,00 / ISBN: 978-3-86641-220-0
EditionHorizont (Shop)
Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag GmbH, Buchverlag, Frankfurt a.M.

Aus dem Inhalt

Die "Ansprache" älterer Verbraucher

Hanne Meyer-Hentschel: Neue Altersbilder braucht das Land (siehe auch "Sechster Altenbericht" der Sachverständigenkommission „Altersbilder in der Gesellschaft“)

Karsten Völker: Über die werbliche Ansprache von Best Agern und der BAUER BEST AGE-Award 2009 (eine Koop mit Feierabend.de) Zum Bauer Best Ager Award 2010 (76 Seiten, PDF) [[Und wer sich traut: Die Best Ager Kombi von Bauer]]

Doris Lulay: Über Live-Kommunikation Events für die Generation 50plus und "Die 66" Messe

Marketingstrategien im Wachstumsmarkt "Alter"

Ulrike Stöcker: EDEKA und die Idee des Supermarkts der Generationen

Guido Laukamp und Katharina Afflerbach: Über Viking Flusskreuzfahrten Marketing für Best Ager

André Petras (TNS Infratest, Semiometrie): Werteorientierte Vermarktungsstrategien und ihre Anwendung für PKW-Modelle

Annette Gross: Über Tischkulturen - Ess- und Trinkgenuss (für ältere und behinderte Menschen in Pflegeinrichtungen) ohne Hindernisse

Der ältere Menschen als Konsumenten, Arbeitnehmer und Bürger

Carolin Eitner: Über die Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter" des BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und BM für Wirtschaft und Technologie

Walter Döring: Die Chancen und Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft für das eigene Unternehmen nutzen und dadurch zukunftssicher machen

Hans Jörg Rothen (Bertelsmann Stiftung): Über die Notwendigkeit eine Neuorientierung und Neuausrichtung der kommunalen Seniorenpolitik und das Projekt "Neues Altern in der Stadt"

Wachstumsmarkt "Alter" als Treiber für Innovationen

Siegfried Röck: Beim Küchenkauf auch an später denken … (unter Einsatz des mhmc Age Explorer)

Hartmut Strese und Christine Weiß: Über den Zukunftsmarkt AAL - Assistenzsysteme im Dienste des älteren Menschen

Markus Leser (Curavica): Zu Trends (oder antizipierten Trends in Trends im Heimbereich


Summary:
Und nach 342 Seiten, am Ende des Buches kommen wir zum Ausgang des Postings zurück. Ein 'Age of Details', ein Buch of Details und aneinandergereihter Beiträge und (man verzeihe mir) ohne das Versprechen "Jahrbuch Seniorenmarketing 2010 / 2011" einzulösen. Wenn Marketing bedeutet vom Kunden herzudenken, dann fehlt mir hier doch allzuoft der "Kunde" als Ausgang des Marketing (sie erinnern sich an die 5 P's: People, Product, Price, Place und Promotion) und schon gar nicht die neue Marketing Formel DI + SPS = C [where D=Data on I=Interaction and S=Stories on P/S=Products/Services brings in the C=Connection your can build on]. Wenn ich mich zwischen der Ausgabe 2010 / 2011 und der ersten Auflage 2006 / 2007 entscheiden müsste, würde ich zur ersten Ausgabe der Edition Horizont greifen.

Aus meinem Blickwinkel wurden in Jahrbuch Senioren-Marketing 2010/2011 u.a. sträflich vernachlässigt:

Dass sich Best Ager (wie alle anderen auch) nicht über ihr Alter sondern über ihre Interessen, Themen und/oder Lebensumstände (teilweise behandelt)

• Die Bedeutung von Best Agern für Gesellschaft, Bildung, Kultur, Wirtschaft, usw.
• Themeninteresse und Nachfrage z.B.
- Ernährung, Fitness & Sport
- Gesundheit, Assistenz und Fürsorge (teilweise behandelt)
- Finanzen, Vorsorge
- Kultur & Entertainment [z.B. Literatur, Musik, Konzerte, Museen]
- Mode, Kosmetik
- Reise & Touristik (ist mehr als Kreuzfahrten)
- Unterhaltungselektronik,
- Computer, Mobil und Internet
• Informations- und Kommunikationsverhalten, Mediennutzung
• Social Media und Social Netzwerke

Und wie schön wäre es doch, wenn dieses Jahrbuch eine (mehrere) Online Repräsentanz(en) hätte und Themen, Player und Interessenten vernetzen würde ... ?!

(Cross-Posting auf Hugo E. Martin on Media + Marketing)

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