Samstag, 15. Dezember 2012

Die Mär von der Überforderung von Jung und Alt im Netz


... vielleicht ja auch nur propagiert, um Jung und Alt gängeln zu dürfen (zu müssen) und die selbsterteilte, bezahlte Fürsorgepflicht und das eigene Gatekeeper-Geschäftsmodell nicht zu gefährden?!

Die Stiftung: Internetforschung befragte im Auftrag von ERGO Direkt Versicherungen mehr als 3.000 Internetnutzer ab 18 Jahren, wie sie sich im World Wide Web umgehen, sich zurecht finden und was ihnen dabei Sorgen bereitet.

Aus den Ergebnisse:

Selbsteinschätzung 


Das Internet ist zum alltäglichen Medium geworden. Gerade einmal 3 % der (befragten) Internetnutzer sehen sich als Anfänger im Netz. Selbst in der Altersgruppe 70+ fühlen sich über 93 % im Netz zuhause.

Keine Spur von Überforderung im Netz



Die große Mehrheit der Onliner kommt ohne Probleme alleine im Netz zurecht. Trotz wachsender Datenflut und immer neuer technischer Möglichkeiten wirkt das Internet auf immerhin sechs von zehn Nutzern übersichtlich. Auch die über 60-Jährigen haben keine Probleme, sich online zu orientieren. Bei den über 70-Jährigen benötigt nur etwa jeder Dritte Unterstützung beim Online-Surfen.

Einsam ohne Internet


Vier von zehn Nutzern unter 30 Jahren und ebenso viele Nutzer der Generation 70+ haben Angst vor Vereinsamung. Ohne das Internet fürchten sie den Anschluss an Freunde oder Familie zu verlieren. In der Altersgruppe zwischen 40 und 69 Jahren machen sich darüber nur 20,8 % Sorgen.

Etwa jeder Zweite hat Angst, ohne das Internet etwas zu verpassen. 53 % ist es wichtig zu wissen, was im Netz gerade angesagt ist, um im Freundeskreis mitreden zu können. Bei den Älteren ist dieses Interesse weniger ausgeprägt.

mehr ...
Eine Online-Umfrage der Stiftung:Internetforschung im Auftrag von ERGO Direkt Versicherungen

Tabellenband zur Befragung (59 Seiten, PDF)

Original-posting auf Hugo E. Martin on Media + Marketing

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